Schieferdeckung

Schiefer ist ein Sedimentgestein, das über 360 Millionen Jahre lang von der Natur geformt wurde. Heute wird es durch Bergbau gewonnen, beispielsweise in Bergwerken im Moselland oder in internationalen Abbaugebieten wie in Spanien.

An Dach und Wand hat sich der Schiefer vor allem in sehr schnee- und windreichen Gebieten seit Jahrhunderten bewährt. Schieferdächer genießen den Ruf, über viele Jahre robust und funktionstüchtig zu sein und jedem Wetter zu trotzen. Deshalb sind sie besonders in den Regionen der Mittelgebirge häufig zu finden.

Schiefer ist ein Baustoff, der sich einfach verarbeiten und in vielfältigster Weise verlegen lässt – ob rustikal oder hoch modern:
Bei der Altdeutschen Schieferdeckung werden unterschiedlich große und frei mit der Hand zugerichtete Decksteine durch viel handwerkliches Geschick zu einer geschlossenen Deckung zusammengefügt. Dabei werden die Decksteine von der Traufe zum First hin deutlich kleiner und werden an Abschlüsse und Übergänge speziell zugehauen und angepasst.
Die Deutsche Schieferdeckung Kamara 023(auch Schablonendeckung) ist die am meisten verbreitete Eindeckungsart, bei der Decksteine gleicher Form und Größe verarbeitet werden. Auch hier werden alle Anschlüsse gesondert eingedeckt.
Die Wilde Schieferdeckung – der „König der Schieferdeckungen“ – heißt die Verlegung von Rohmaterial, wobei jeder Rohschiefer individuell in mühevoller Handarbeit zugehauen wird. So entsteht durch die Handschrift des Dachdeckers ein architektonisch hochwertiges und einzigartiges Produkt.

Unser Partner für Schiefer: Ratschek